Deutscher SanOA e.V.

Geschichte des SanOA e.V.

 

Aus dem Wunsch einiger Sanitätsoffizieranwärter des Jahrgangs 07/86 sich auch nach Beginn des Studiums regelmäßig zu treffen wurde 1991 der Deutsche SanOA e.V.
Doch nicht nur das Wiedersehen, sondern auch die Frage wie der Status Quo bei Verlassen der Bundeswehr ist, drängte sich einigen SanOA auf und verlangte Klärung. Zwar hatte man zwei Jahre anrechenbare Weiterbildungszeit sowie ein gutes finanzielles Polster, doch es war nicht das was man nach 16 Jahren Dienstzeit zur Versorgung einer Familie benötigte.
Mit dem Treffen einiger SanOA aus der Region Rhein/Main wurde deutlich, dass es noch mehr Fragen gibt und der Wunsch nach einer breiten Plattform wurde konkreter. Ein erfolgloser Versuch sich bereits bestehenden Organisationen anzugliedern scheiterte und so entschieden sieben SanOA einen eigenen Verein zu gründen.
So entstand der Deutsche SanOA e.V. im 1991 in Köln mit dem Gründungsvorstand: Nils Seidensticker, Oliver Berger, Benedikt Friemert, Ralf Steinmann, Klaus Kreie, Gerd Schuster und Guido Goerke. Das Vereinswappen zeigt die vier Äskulapschlangen der vier Approbationsrichtungen und weist darauf hin, dass sich der Verein für alle Sanitätsoffiziere engagiert.
Der Vorstand mit seinem ersten Vorsitzenden Nils Seidensticker schickte einen Fragenkatalog an das Verteidigungsministerium. Das erste Gespräch mit dem Inspekteur des Sanitätsdienstes und seinem Stab folgte und legte den Grundstein für die Arbeit des Vereins. Heute ist der deutsche SanOA e.V. mit 1400 Mitgliedern die Interessenvertretung der Sanitätsoffiziere im Status Soldat auf Zeit sowie der Sanitätsoffizieranwärter. Besuche bei der Führung des Sanitätsdienstes, in der Abteilung IV des Personalamts der Bundeswehr, dem Sanitätsführungskommando, den Sanitätskommandos sowie vielen weiteren Dienststellen der Bundeswehr machten den deutschen SanOA e.V. in den vergangenen 22 Jahren zu einer anerkannten Institution. Viele Probleme (wie aktuell die Erstattung der Studiengebühren) wurden dabei gelöst und Verbesserungen für die Laufbahn der Sanitätsoffiziere und -anwärter erreicht.
 
Leitlinie der Arbeit des deutschen SanOA e.V. dabei war und ist:
"Fordern was sinnvoll ist und machbar, nie 140% fordern um 100% realisieren zu können, aktiv selber Probleme angehen und Personen außer- und innerhalb der Bundeswehr ansprechen, um eigenständig Lösungsmöglichkeiten aufzeigen zu können."